Luterbach: Last Countrystop Before Heaven!

 

In der schmucken Reithalle Luterbach verleiht die 9. COUNTRY NITE am 2. Juni 2007 den vierten Swiss Country Music Award "The Eagle" der erfolgreichen Countryband NEVADA aus dem Heidiland. Den Award verdienen sich die Bandmitglieder für ihre musikalische Vielseitigkeit und den unermüdlichen Einsatz, traditionelle Wurzeln mit neuen Einflüssen zu verschmelzen.

 

Natürlich wird auch die Reithalle Luterbach/SO dieses Jahr von erstklassigem Country heimgesucht. Auf zwei Bühnen garantieren die Aargauer Country Band "Westbound" und die Bündner "NEVADA" für ein einmaliges Westernerlebnis.

 

WESTBOUND, das sind vier unkomplizierte Musiker und eine Musikerin, welche sich mit Herzblut der Country Music verschrieben haben. Das Repertoire der Aargauer präsentiert sich vielseitig von Traditional über Modern Country, von gefühlvollen Balladen über erdigen Südstaatenrock bis hin zum Delta Blues. Der traditional and groovy Sound geht bestimmt auch den Luterbacher Festivalgästen unter die Haut und den Line Dancers in die Beine. Das Hauptmerkmal der Westbound ist der fünfstimmige Gesang, welches dem traditionellen Sound eine spezielle Note aufsetzt sowie die Bühnenpräsenz, welche die Liebe zur Musik wiedergibt.

 

 

NEVADA feiert in Luterbach ihr 12-jähriges Bühnenjubiläum. Sie legen grossen Wert auf einen gepflegten, sauberen und mehrstimmigen Gesang, aber auch ein breites harmonisches Instrumentalspiel. Nevada spielt nicht nur ausschliesslich den traditionellen Country, sondern auch den New American Country, den Tex-Mex, Country Rock und den Rock'n'Roll. So wundert es nicht, dass die Band am Swiss New Talent Contest 1997 das musikverwöhnte Albisgütli Publikum und die Fachjury gleichermassen überzeugen konnten und mit ausschliesslich Eigenkompositionen den wertvollen zweiten Platz erzielten. Nach der ersten Studio CD mit Eigenkompositionen folgten zwei CD-Produktionen im Herzen der Country Music in Nashville TN. Für die Band war dies eine lehrreiche Zeit, weit weg von zu Hause voll konzentriert innerhalb kurzer Zeit die Aufnahmen professionell einzuspielen. Ihre vierte CD wurde in diesem Frühjahr wieder im heimischen Heidiland produziert und in Luterbach live vorgestellt.

 

Den Cowboys und Cowgirls wird nebst toller Musik und Wettbewerb (Hauptgewinn -eine Reise nach Nashville TN) auch eine Westernbar und ein grosser Dancefloor zur Verfügung stehen. Mit Original Westernfood ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.

 

 

 

 

 

 

Eagle Interview NEVADA

 

Die CNL ist stolz, den vierten Swiss Country Award "The Eagle" der erfolgreichen Country Music Band NEVADA aus dem Heidiland zu verleihen. Die neuen Awardgewinner haben sich in den vergangenen 13 Jahren Schweizweit in die Herzen der Country Music Freunde gespielt und sind längst kein Geheimtipp. Spätestens seit dem zweiten Platz am Swiss New Talent Contest 1997 wurden die Country Fans auf die innovative Zwei-Generationen Band aufmerksam. (Routiniers: JoSepp & Babel, Youngsters: Smiley, Joe & Woody). Die einzige Schweizer Band mit Trompeteneinsatz setzt auf eine grosse Instrumentenvielfalt und pflegt einen mehrstimmigen Gesang, welcher jedem Festivalbesucher einen abwechslungsreichen Countryabend garantiert.

 

Interview mit dem Bandleader und Schlagzeuger JoSepp Oberdanner aus Bad Ragaz.

 

 

JoSepp, das Urgestein aus dem Heidiland?

Als Urgestein möchte ich mich, als gebürtigen Tiroler, nicht bezeichnen. Richtig ist, dass ich auf meinem Musikerweg meine Frau im Heidiland kennen und lieben gelernt habe. Wo die Liebe hinfällt, dort schlägt man Wurzeln.

 

Aber die Verbundenheit mit dem Heidiland ist schon spürbar?

Sicher, Heidiland ist seit 40 Jahren meine Heimat, der Hafen meiner Familie.

 

Bist du früh mit der Musik in Berührung gekommen?

Da ich aus einer Musikerfamilie stamme kam ich zwangsläufig, d.h. mit 6 Jahren mit meiner ersten Handorgel in Kontakt. Meine grosse Liebe zum Schlagzeug entdeckte ich im zarten elften Lebensjahr.

 

Wie kamst du zur Country Music?

"The first step with country music" machte ich als Dreizehnjähriger an einem Auftritt mit meinem Vater. Da spielten wir Songs wie "Hey Good Lookin'" und "Three Coins In The Fountain". Dieser Auftritt hat meine langjährige Laufbahn beeinflusst.

 

 

Wie hat sich der Country seither entwickelt?

Zu dieser Zeit kannte man vorwiegend den Traditional Country. Mit der Durchmischung mit Pop, Rock, Blues und anderen Musikrichtungen erhielt der Country neue dynamische Züge.

 

Bist du ein Befürworter dieser Durchmischung?

Absolut. An einem Festival gibt's nichts Schöneres als eine gesunde Mischung von Stilrichtungen. Durch diese modernen Einflüsse vergrössert sich die Fangemeinschaft und auch junge Musik- und Tanzbegeisterte finden den Zugang zum Country.

 

Bist du direkt ins Profimusikgeschäft eingestiegen?

Nein. Meine Mutter meinte, dass ich zuerst einen bürgerlichen Beruf erlernen soll. Danach hätte ich noch genügend Zeit, mich mit Musik zu beschäftigen. Ich absolvierte eine Mechanikerlehre, welche mir nach meiner Profimusikkarriere sehr zu Nutzen kam.

 

Wo hast du die musikalische Ausbildung genossen?

Die Ausbildung absolvierte ich an verschiedenen Musikschulen. Während meiner Profizeit (Start am 16. Juni 64) habe ich noch begleitend die Jazzschule in Bern besucht.

 

Spielst du heute auch andere Instrumente?

Meine grosse Instrumentenliebe gehört dem Schlagzeug obwohl ich auch mit viel Freude Posaune, Trompete und Gitarre spiele.

 

Warst du in der Profizeit mit Country unterwegs?

In den vielen Tourjahren durch ganz Europa habe ich in verschiedensten Stilrichtungen gespielt, von Jazz über Funk bis hin zur Unterhaltungsmusik. Die Country Music hat mich jedoch nie mehr losgelassen.

 

Kann eine Profimusikkarriere mit einer Familie vereint werden?

Meine Familie ist der lebende Beweis. Wir sind seit beinahe 40 Jahren glücklich verheiratet, was für eine Musiker Ehe nicht selbstverständlich ist. Dass ich heute mit meinem Sohn Oliver gemeinsam auf der Bühne stehen darf, erfüllt mich mit grossem Stolz.

 

Wie entstand NEVADA?

Als ich mich entschied "sesshaft" zu werden, kam mir die Entscheidung, einen bürgerlichen Beruf zu erlernen, zu Gute. Zusätzlich zur Fabrikation von mechanischen Präzisionsteilen habe ich mein zweites Hobby, das Fischen, auch noch in Form eines Fischerei Zubehörgeschäfts in meine neue Tätigkeit integriert. Obwohl ein solcher Aufbau viel Zeit und Energie kostet spürte ich, dass ich ohne Musik nicht leben kann. So gründete ich mit Martin Dietrich, Babel Fetz und zwei weiteren Mitgliedern die NEVADA. Nach dem Ausstieg von zwei Gründungsmitgliedern ergänzten wir die Band mit Martin's Bruder Werner und meinem Sohn Smiley.

 

NEVADA die Zweigenerationenband?

Ich bin stolz, dass diese Zusammensetzung toll funktioniert, denn junge Besen wischen gut aber alte kennen die Ecken. Es ist bereichernd, mit meinen Jungs zusammen etwas zu kreieren, welches erfolgreich ist und unseren Fans viel Freude bereitet.

 

 

Was ist das NEVADA Geheimnis?

Wenn es ein Geheimnis gibt, dann ist es Teamgeist und Respekt. Unser Teamwork spielt nicht nur auf der Bühne, sondern im Proberaum, beim Transport, beim Soundcheck und beim Auf- und Abbau der Anlage. Der gegenseitig gelebte Respekt ist ungemein wichtig und dass wir uns mit unseren Familien auch privat hervorragend verstehen hilft uns eine konstante Leistung zu erbringen.

 

Wie kam JoSepp zum Bandleader?

Bis zu unserem zweiten Platz am New Swiss Talent Contest im Albisgütli 1997 konzentrierten wir uns ausschliesslich auf's Musikalische. Danach entschieden wir uns auch im Konzertbereich Gas zu geben. Als einer der Alten übernahm ich den "lead" der Band mit viel Herz und Begeisterung.

 

Wie kam es zu den zwei CD-Produktionen in Nashville TN?

Obwohl es in der Schweiz viele professionelle Studios gibt wollten wir die "connections" unseres Freundes, Brent Moyet, nutzen, um diese internationale Erfahrungen zu machen. Es war eine lehrreiche Zeit, weit weg "ennet" dem Teich voll konzentriert und fokussiert die letzten beiden CD's zu produzieren. Zur Zeit nehmen wir die Vierte wieder in der Schweiz auf und freuen uns, in Luterbach die neue Produktion "live on stage" vorzustellen.

 

Kennst Du Lampenfieber?

Und wie! Lampenfieber gehört zu unserem Business. Jedenfalls wenn ich mal keines mehr verspüre trete ich zurück und pflanze Blumen in meinem Drum.

 

Gehören Harley Bikes und Country Music zusammen?

Für mich jedenfalls schon. Leider habe ich während der Saison kaum Zeit meine Harley "Eigenbau" zu bewegen, da in dieser Zeit die Festivals Vorrang haben.

 

Hebst du die Ausfahrten auf die Pensionierung auf?

Vielleicht, obwohl ich auch mit der AHV nicht ans Aufhören denke, da ich viel zu aktiv bin. Viele freuen sich nach der Arbeitswelt mehr den Hobbies zu frönen. Weil ich meine Hobbies zum Beruf machen durfte muss ich mir solche Pensionierungsgedanken nicht machen. Ich bin dankbar in meinem Leben auf der "sunny side" zu sein.

 

Erinnerungen an Luterbach?

Klar! 2003 hatten wir das Vergnügen in Luterbach DOWNTOWN aufzutreten. Die Stimmung im Publikum und bei den Line Dancers war grandios und die Organisatoren hatten alles jederzeit fest im Griff. Wir freuen uns auf eine weitere unvergessliche Honky Tonk NITE in der Reithalle Luterbach und warum nicht mit Dir liebe Leserin, lieber Leser?

 

See you soon in Luterbach!

JoSepp Oberdanner

 

 

 

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Wir von Westbound Countryband freuen uns natürlich mit NEVADA.
Es ist schön, wenn Kollegen und Freunde Erfolg haben